News von den Metzingen Open

Ein erneuter Turniertag, bei dem die Sonne über dem Ermstal lachte und für optimale Bedingungen sorgte. Die Courts waren wieder bestens präpariert und das ganze Team um die Organisatoren sorgte wieder für Wohlfühlatmosphäre sowohl auf als auch neben den Plätzen.  „Die Starts von Morgen schlagen in Metzingen auf“ ist das Motto auch der diesjährigen Ausgabe der METZINGEN OPEN und das zurecht, denn einige Youngsters haben wieder für Aufsehen gesorgt.

So schlugen sich im Achtelfinale der junge Pole Tomasz Berkieta, der Belgier Niels Ratiu sowie die deutschen Jamie Mackenzie, David Eichenseher und Vincent Dullinger sehr gut und waren einer Überraschung sehr nahe. Von ihnen wird sicher noch einiges zu hören sein. Auch der Metzinger Moritz Ströbel schlug sich bei seiner Premiere im Hauptfeld mehr als achtbar.

Am gestrigen Freitag standen sich im Viertelfinale der Einzel in 4 Partien sieben gesetzte Spieler gegenüber und auch das Doppel ging mit den Halbfinals in die entscheidende Phase. Gleich zum Start um 13 Uhr war der letzte ungesetzte Spieler, Adrian Oetzbach im „Rampf Stadium“ aufgerufen. Ihm gegenüber stand der an Position 7 gesetzte Norweger Viktor Durasovic, der im Achtelfinale den jungen Jamie Mackenzie in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Durasovic, die aktuelle Nr.3 Norwegens hatte zwar das etwas druckvollere Spiel, jedoch brachte er sich mit Doppelfehlern und zu hohem Risiko in den Angriffsschlägen um seinen verdienten Lohn. Deswegen ging der 1.Satz mit 6:4 an den gebürtigen Essener. Der solide Oetzbach, der von Peter Moraing trainiert wird, wartete vorwiegend ab und konzentrierte sich auf sein solides Spiel und dies reichte auch für den 2.Satz, den er mit 7:6 gewann und somit als letzter ungesetzter Spieler ins Halbfinale einzog.

Das zweite Viertelfinale stieg in der „RVR Arena“ zwischen Daniel Siniakov aus Tschechien und den an Position 2 gesetzten Raphael Perot aus Frankreich. Dabei trafen zwei grundsätzlich verschiedene Spielertypen aufeinander. Siniakov, übrigens jüngerer Bruder der Grand-Slam-Siegerin Kateřina Siniaková, nahm die Bälle sehr früh nahe an der Grundlinie, während der Franzose eher den Bereich zwei Meter hinter der Grundlinie bevorzugte und mit mehr Spin spielte. Im ersten Satz war die französische Variante die erfolgreichere und Perot brachte diesen mit 6:4 nach Hause. Im 2.Durchgang belohnte sich Siniakov mit seinem druckvolleren Spiel und holte sich diesen mit 6:1. Der 25-jährige Perot, der dieses Jahr mehrfach die Viertel- und Halbfinalrunden bei ITF- und Challenger-Turnieren erreichte, hatte nun wieder mehr Länge in seinen Schlägen, war weniger fehleranfällig, was ihm mit 6:3 den Einzug ins Halbfinale brachte.

Das Viertelfinale Nr.3 stand dann um 15 Uhr im „Rampf Stadium“ auf dem Spielplan. Angetreten sind der 21-jährige Yannik Kelm, der für den BASF TC Ludwigshafen in der 2.Bundesliga spielt und der Schweizer Johan Nikles, der in schöner Regelmäßigkeit ITF Titel im Doppel einsammelt. Der Nürnberger Kelm, der gerade einen sensationellen Lauf hat und mit der Nr.463 der ATP Weltrangliste gerade sein höchstes Ranking hat, spielte wie aus einem Guss. Sowohl die Vorhand, als auch die Rückhand sind enorm präzise mit ordentlichem Zug. Der 29-jährigen Nikles hat erstmal kein Rezept und so ging der 1.Satz mit 6:2 an Kelm. Unter den Augen seines Coaches Andreas Beck, fehlte Kelm nun etwas die Präzision, so das der Schweizer Nikles, der in 2022 beim ATP-250-Turnier in Genf schonmal das  Achtelfinale erreichte, besser ins Match kam. Bis zum 5:5 war es dann ausgeglichen, jedoch wollte Kelm das Ding unbedingt in 2 Sätzen rocken und ihm gelang auch ein Break, so das er mit einem 7:5 ins Halbfinale einzog.

Das Match des Tages fand ab 18 Uhr vor dem sehr gut besuchtem Centercourt auf Haupt-und Gegentribüne dem an Position 1 gesetzten Niederländer Max Houkes und Patrick Zahraj, Deutscher Meister von 2023 im „Rampf Stadium“ statt. Die traumhafte Kulisse beflügelte beide Spieler gleichermaßen, so dass beide Kontrahenten keine Eingewöhnungszeit brauchten, Houkes jedoch 3:0 führte. Vom Fleck waren hochklassige Ballwechsel zu sehen und die Ausgeglichenheit zeigte sich im Ergebnis der ersten beiden Sätze. Während der niederländische Linkshänder Satz eins mit 6:3 gewann, ging der 2.Durchgang mit demselben Ergebnis an Zahraj. Wer dachte es geht nicht besser wurde eines Besseren belehrt. Die fairen Zuschauer gingen voll mit uns sahen nun ein hochklassiges Viertelfinale, das immer mehr an Dramatik zunahm. Bei 4:4 und Aufschlag Houkes konnte Zahraj breaken und den Satz mit 6:4 unter dem tosenden Beifall der Zuschauer nach 2 Stunden 40 Minuten ausservieren und steht morgen im Halbfinale gegen Yannik Kelm.

Das für 17 Uhr in der „RVR Arena“ angesetzte Doppelhalbfinale zwischen Dominik Recek/Daniel Siniakov und Johan Nikles/Imanuel Lopez Morillo wurde abgesagt, wegen Krankheit des Spaniers Morillo, weswegen das tschechische Doppel Recek/Siniakov somit kampflos am heutigen Samstag das Finale erreichte.

Das zweite Doppel in der „RVR Arena“ bestritten der junge David Eisenseher/Adrian Oetzbach und Tomasz Berkieta (POL) / Jamie Mackenzie. Das ausgeruhte deutsch-polnische Doppel zeigte über beide Sätze überragendes Tennis. Zwar wehrten sich Eisenseher/Oetzbach nach Kräften aber Berkieta/Mackenzie waren in allen Belangen überlegen und gewannen mit 6:2 und 6:1.

Nachdem am Vorabend bei der Business Night der Fokus auf Networking für Sponsoren & Partner mit schwäbischen Tapas lag und parallel hierzu als musikalischer walking act, der Spaziersänger Boris Rosenberger unterhielt, war am heutigen Abend die schon legendäre METZINGEN OPEN Night. Unter dem Motto „All White Edition“ mit Beats von DJ MFP war das Food Village und die neu gestaltete „Outletcity-Lounge“ wieder voll besetzt. Alle hatten viel Spaß und für gute Unterhaltung wurde gesorgt, gegen später wurde sogar das Tanzbein geschwungen.

Am morgigen Samstags findet die METZINGEN OPEN Tennis Experience statt. Es wird dabei eine professionelle Trainingssession für kids, teens und Erwachsene mit erfahrenen Coaches von 4winners und dem WTB angeboten. Kommt gerne vorbei und trainiert mal auf den Turnieranlagen des TC Metzingen.

 

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METZINGEN OPEN 2026 - Matchball Stach

METZINGEN OPEN 2026 - After Work

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METZINGEN OPEN 2026 - White Night

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auf der Anlage des TC Metzingen e.V.
Auchtertstraße 57
72555 Metzingen

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